Europa: Legal Highs auf dem Vormarsch

Europa: Legal Highs auf dem Vormarsch

In Europa ist es inzwischen sehr leicht an legale Drogen, insbesondere an Legal Highs heranzukommen – online ist heute eben alles möglich. Man muss nur wissen, was für Begriffe man in die Suchmaschinen einzugeben hat. Es gibt nach Einschätzung von Experten mehrere Hundert Onlineshops, in denen die Europäer sich mit “Badesalz” und den anderen doch sehr legal klingenden Namen für die Legal Highs eindecken können. Dabei scheint die junge Generation, die hauptsächlich die Legal Highs konsumiert, recht gut aufgeklärt zu sein. Die beliebtesten Produkte, die die Europäer konsumieren, sind Salvia, Kratom und halluzinogene Pilze. Die Experten sind allerdings weniger davon überzeugt, dass mit den Legal Highs ein sorgenvoller Umgang gepflegt wird. Sie würden es lieber sehen, wenn ein bisschen mehr Risikomanagement gemacht würde. Darüber hinaus gibt es auf dem Markt auch Produkte von schlechter Qualität, vor denen Experten eindringlich warnen.

Eine Möglichkeit sehen die Experten in Online-Foren, die sich mit dem Thema Drogen befassen. Die Foren sehen die Experten als sehr wichtig an, damit der risikobewusstere Umgang endlich gefördert wird. Hierzu gehören auch Dosierungsangaben für die einzelnen Substanzen, damit die Konsumierenden sich nicht unnötig in Gefahr begeben. Dennoch gibt es sehr viele Fälle, in denen Konsumenten im Krankenhaus landen und keiner weiß, was der Betroffene eingenommen hat und in welcher Konzentration. Für die Notfallmediziner ist das ein besonderes Problem, weil sie so womöglich einige ihrer Patienten in der Notaufnahme verlieren. Ideal ist ein Forum, in dem die User auch mit Experten aus dem Bereich Gesundheit und Forschung in Kontakt treten können. Doch bisher gibt es von diesen Foren noch viel zu wenige, in die reingeschaut werden kann.

Europa: Legal Highs auf dem Vormarsch


Quelle: “Legal Highs on the Euro-rise”
http://www.herbalhighs.co.uk/legal-highs-popular-in-europe/